Die vielen Wadis des Gilf Kebir sind sehr verschiedenartig.

Wadi Hamra
Hamra ist das arabische Wort für rot. Das Wadi durchschneidet die Felsen des Gilf im Nordosten tief und verzweigt sich dann in drei getrennte Täler. Der rote Sand setzt sich dramatisch von den schwarzen Felsen im Hintergrund ab.

Wadi Abd al-Malik
Im Tal des Dieners des Königs, gibt es Felsmalereien und einige Fleckchen Grün mit zählebigen Akazien.

Wadi Dayyiq
In diesem Wadi findet man noch Überreste von Autos und Lastwagen, die wahrscheinlich von der Long Range Desert Group stammen. Ein verlassener Armee-Laster aus dem Zweiten Weltkrieg voll beladen mit Sprengstoff wurde 1992 aus dem Tal transportiert, mehr als 40 Jahre nachdem er dort zurückgelassen wurde. Er wurde später im Al Alamein Museum ausgestellt.

Wadi al-Bakht
Das Tal des Glücks, wurde 1938 von Bagnold besucht, der feststellte, dass es von einer 30 m hohen Düne abgeriegelt war, die einst das Wasser eines Sees staute. Aufgrund der Tatsache, dass es dort Wasser gab, lassen sich viele Hinweise auf frühe menschliche Besiedlung in diesem Tal finden.

Wadi Wasa
Dieses Tal bahnt sich seinen verwirrenden Weg durch die südlichste Spitze des Gilf und hat viele Verzweigungen. Eines der Haupt-Seitentäler ist das Tal der Grünen Erde, das Wadi al-Ard al-Khadra. Auch in diesem Wadi sind Spuren von menschlicher Besiedlung im Altertum zu finden, sowie Hinweise darauf, dass es hier einst einen Damm gab.